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Klimaneutrale Kraftstoffe für moderne Verbrenner

Eine Kombination aus modernen Verbrennungsmotoren und klimafreundlichen Kraftstoffen kann einen großen Beitrag leisten, die Klimaziele zu erreichen. „Die Politik sollte der Versuchung widerstehen, die jetzt dringend gebotenen konjunkturpolitischen Maßnahmen und die langfristige Schritte der Energiewende zu vermischen“, sagt Duraid El Obeid, Vorstandsvorsitzender des Verbands Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland (MEW). Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftliche Problem geraten sind, könnten nicht in klimafreundliche Technologien investieren.

Die gesamte Wirtschaft müsse schnell wieder Tritt fassen. Die deutschen und europäischen Klimaziele stünden nicht zu Debatte, aber über eine Verschärfung im Zuge des Green Deal auf 50% bis 55% und deren Erreichbarkeit sollte diskutiert werden dürfen, bevor politische Entscheidungen fallen. „Klar ist für uns, dass der hochmoderne Verbrennungsmotor und klimaneutrale Kraftstoffe gemeinsam den Klimaschutz im Verkehr voran bringen können. Wir könnten beispielsweise schon durch einen konstant höheren Ethanol-Anteil im Benzin die CO2-Emissionen sofort senken“, so El Obeid weiter. Ein kluger Rahmen zum Markthochlauf synthetischer strombasierter Kraftstoffe parallel zu Maßnahmen für die E-Mobilität müsse gleichermaßen verfolgt werden. Die ausschließlichen Förderung von E-Mobilität sei kein geeignetes Mittel, um Investitionen und Klimaschutz voranzubringen.

Pressekontakt
Matthias Plötzke
Hauptgeschäftsführer
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