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Dringender Handlungsbedarf: Gesetzgebungsverfahren zur THG-Quote unverzüglich abschließen

Der MEW hat gemeinsam mit VDB, MVaK, UFOP, UNITI, BBE und BDBe einen dringenden Appell an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gerichtet, das Gesetzgebungsverfahren zur Weiterentwicklung der THG-Quote (Umsetzung der RED III im Verkehr) umgehend abzuschließen.

Kernpunkt ist die wachsende Unsicherheit durch die Verzögerung. Unternehmen leiden unter Rechtsunsicherheit und Marktverwerfungen, außerdem werden Investitionen zurückgestellt und darüber hinaus geraten Arbeitsplätze unter Druck.

Besonders wichtig ist aus Sicht der Verbände die rückwirkende Abschaffung der Doppelanrechnung für fortschrittliche Biokraftstoffe zum 1. Januar 2026. Ohne diese drohen erhebliche Wettbewerbsverzerrungen und finanzielle Verluste – insbesondere für mittelständische Unternehmen.

Zusätzlich belastet die aktuelle Lage die Biokraftstoffbranche stark:

Die aktuelle Lage belastet die Biokraftstoffbranche zusätzlich erheblich: Eine ausgeprägte Kaufzurückhaltung im Markt führt dazu, dass ein Großteil der Produktion nur noch über den Spotmarkt und damit zu deutlich schlechteren Preisen abgesetzt werden kann. Gleichzeitig steigen die Kosten weiter an, etwa durch deutlich erhöhte Methanolpreise.

Eine weitere Verzögerung wäre für die betroffenen Branchen wirtschaftlich hochschädlich. Die Verbände fordern daher ein schnelles, verbindliches Handeln der Politik.

Sie finden den vollständigen Appell unten zum Download.

 

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Benjamin Ost
Manager Energiepolitik und Kommunikation
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